Virtuelle Lehrkooperationen

Mit virtuellen Lehrkooperationen fördert das Projekt BediRa die Vernetzung und den Austausch mit anderen konfessionellen Hochschulen mit sozialen, personenbezogenen Studiengängen. Dabei öffnen Dozierende ausgewählte digitale oder hybride Lehrangebote für Studierende von nationalen und internationalen Partnerhochschulen.

Ziel ist es, den Austausch zwischen Studierenden verschiedener Standorte sowie Perspektivenvielfalt, Kooperation und Expertise in der Lehre zu fördern. Dadurch werden Ressourcen gebündelt und es entstehen neue Lerngemeinschaften, die bisher bestehende Grenzen überwinden!

Wer davon profitiert? Wir sind der Meinung: alle!

Studierende

Die virtuelle Lehrkooperation ermöglicht Studierenden niedrigschwellige Austauscherfahrungen mit Peers - auch ganz ohne Mobilität. Somit erhalten sie ein vielfältigeres Lehrangebote und neue, (bundes)länderübergreifende Perspektiven auf gesellschaftliche und wissenschaftliche Fragestellungen und sammeln Lern- und Kooperationserfahrungen auch außerhalb der eigenen Hochschule.

Lehrende

Virtuelle Lehrkooperationen bereichern und beleben die eigene Lehre. Studierende anderer Hochschule bringen neue, interdisziplinäre Perspektiven ein und fördern die Reflexivität. Zudem werden kooperative Lehrformen wie Tandem-Teaching ermöglicht.

Hochschulen

Neben einer größeren Vielfalt der Lehrangebote profitieren die Hochschulen von den jeweils unterschiedlichen Lehr- und Forschungsschwerpunkten, vom Expertise-Austausch und der Möglichkeit zu weitergehenden Kooperationen in Forschung, Weiterbildung, Drittmittelakquise etc.


Anmeldefristen

Die Anmeldefrist für das Sommersemester 2024 ist bereits abgelaufen.

Die Anmeldefrist für das Wintersemester 2024/2025: 

01. - 15.09.2024

Die Angebote für das Wintersemester finden Sie ab Mitte Juni 2024 nach und nach hier auf dieser Website.
 

 

 

 


Leistungsnachweise

Sofern Ihre Hochschule eine Anerkennung von Leistungen im Rahmen der Virtuellen Lehrkooperationen ermöglicht, können Sie dieses Formular nutzen, um sich die Credit Points für die Teilnahme an den Veranstaltungen der Kooperationshochschulen anerkennen zu lassen. Bitte laden Sie sich das Formular herunter, füllen die oberen Zeilen aus und geben es dann an die entsprechende Lehrperson weiter. Das von der Lehrperson unterzeichnete Dokument können Sie dann bei der in Ihrer Hochschule zuständigen Stelle einreichen. 


Öffentliche virtuelle Veranstaltungen im Sommersemester 2024

Strong civil society as a sign of development and democracy in Kyrgyzstan

International Talk: Maria Kolesnikova

18.04.2024 von 18 - 19:30 Uhr

Kyrgyzstan used to be the most democratic country in Central Asia. It has gone through 3 revolutions since its independence from the Soviet Union (Russia) in 1991. Civil society has always been a vibrant part of the country's development and guarantor of human rights and freedom of speech. However, in recent years Kyrgyzstan stopped being a Parliament country and went back to the Presidential ruling. In 2023 Parliament imposed a copy of Russian so called "Foreign Agents Law '' in order to control civil society organisations. NGOs in Kyrgyzstan play a crucial role in the development of such spheres like environmental protection, medicine, education, social services, etc. Unfortunately, the new law will affect many public organisations and they would have to stop their operation according to the experts who have seen such a change in Belarus and Russia.

Maria Kolesnikova is the first eco activist in Central Asia who has received the highest UN Award - Earth Champion - for her Clean Air campaign in Kyrgyzstan. She is a chairwoman of environmental NGO MoveGreen that raises awareness about air pollution, climate change and green solutions among youth and the general population in Kyrgyzstan and Central Asia. MoveGreen works closely with authorities on local and national levels to advocate for a greener future. She will speak about MoveGreen's activities and actions that made the government prioritize actions to clean the air in the country.

Zoom-Link: https://eu01web.zoom.us/j/69743289613

Flyer International Talks

Shrinking and Closing Civil Society Space – a Serious Threat to Democracy, Peace and Development

International Talk: Christine Meissler, Brot für die Welt

16.05.2024 von 18 - 19:30 Uhr

Shrinking and closing civil society is a symptom of the current global crisis of democracy. Worldwide fundamental human rights such as freedom of expression, peaceful assembly and association are under threat. Not only democracy and human rights are affected: Without independent and critical civil society actors, who can fulfill a watchdog role, claim rights of marginalized, criticise public decisions and hold the government accountable, social injustices and poverty, but also violent conflict are likely to increase. Brot für die Welt observes for years with great concern how working conditions of partners and other civil society actors are declining or even made impossible. Foreign donations are restricted, civil society organisations lose their registration or are dissolved. Activists, human rights defenders and journalists are persecuted, threatened or even killed. To document and raise awareness, Brot für die Welt has been publishing the Atlas der Zivilgesellschaft since 2018.

Christine Meissler is Policy Advisor for the Protection of Civil Society at Brot für die Welt. From 2007 to 2013 she worked as advisor and project manager at FriEnt and InWEnt mainly on peace building issues. As staff member and delegate of the International Committee of the Red Cross, she worked in Geneva, Manila and Addis Ababa. She holds a diploma in Political Science of the Free University Berlin and a Master in International Human Rights Law of Oxford University.

Zoom-Link: https://eu01web.zoom.us/j/68274638258

1. Angebote der ehs im Sommersemester 2024

Im Sommersemester 2024 öffnet die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) vier digitale bzw. hybride Lehrangebote aus dem Studium Generale für Studierende unserer Partnerhochschulen (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, Evangelische Hochschule Freiburg, Evangelische Hochschule Berlin und Evangelische Hochschule Darmstadt). Detaillierte Veranstaltungsbeschreibungen finden Sie weiter unten per Klick auf die Titel.

Die Angebote im Überblick

Aktuelle Entwicklungen im Aufenthaltsrecht

Dozent: Torsten Dirk Hübner

Das Asyl- und Aufenthaltsrecht rückt immer mehr in den Fokus der Sozialen Arbeit. Asylverfahrensberatung ist vom Gesetzgeber unmittelbar der Sozialen Arbeit zugewiesen worden. Die Veranstaltung soll einen Überblick über die Verfahrensstrukturen geben, aber auch auf aktuelle Entwicklungen eingehen, da der Gesetzgeber in diesem Gebiet sehr aktiv ist.

Thema/Gegenstand:

Grundlagen des Aufenthaltsrecht; Gesetzänderungen im Aufenthaltsrecht insbesondere bei Fachkräftezuwanderung und Abschiebung

Kompetenzen: 

Grundverständnis im Verwaltungsrecht und im Aufenthaltsrecht

Methoden:

Lehrveranstaltung und Fallbesprechungen
Bei einer Teilnahme externer Studierender finden die Lehrveranstaltungen hybrid statt.

Form der Leistungsdokumentation:

aktive Teilnahme mit Teilnehmerliste

Credit Points: 3

Die Termine der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben (voraussichtlich dreiwöchig)

Workload:

24 UE Präsenz, 57 UE Selbststudium

Anzahl Teilnehmende begrenzt:

25

Termine:

Donnerstags, jeweils 16:30 - 19:30

14.03.2024

04.04.2024

25.04.2024

16.05.2024

06.06.2024

27.06.2024

Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie

Dozentin: Stefania Maffeis

Karl Marx‘ Kapital. Kritik der politischen Ökonomie (1867/1984) stellt eine grundlegende kritische Analyse der kapitalistischen Produktionsweise dar. Geschrieben zur Zeit der frühen Industrialisierung und Bildung einer Arbeitendebewegung in europäischen Kernländern wie Deutschland und England, bietet der Text heute die Möglichkeit an, über gegenwärtige multiple Krisen zu reflektieren sowie transformative Praktiken zu konzipieren.

Das Seminar ist hauptsächlich als Lektürekurs des Kapitals konzipiert. Ausgehend aus einer textnahen Interpretation und Diskussion von Auszügen aus dem Buch werden Transfermöglichkeiten auf heutige Probleme, Diskurse und Gerechtigkeitsbewegungen sondiert. Als thematische Schwerpunkte der Aktualisierung gelten insbesondere die Krise der Reproduktionsarbeit und die transfeministische Care Revolution, der Klimawandel und die Migration sowie die Klima- und Migrationsgerechtigkeitsbewegungen, die neoliberale transnationale Wertschöpfung und die transnationalen Arbeitskämpfe. Es wird empfohlen, eine Ausgabe des Kapitals aus den Marx Engels Werken Band 23 (MEW 23, Berlin Ost: Dietz Verlag) zu besorgen. Der Text wird aber auch in seiner digitalen Version zur Verfügung gestellt. 

Kompetenzen: 

Die Studierende können klassische Texte der politischen Ökonomie erschließen und als Analyseinstrumente gegenwärtiger gesellschaftspolitischer Probleme verwenden.

Methoden:

Textarbeit, Präsentationen, selbstständige Recherche über gegenwärtige Probleme 

Bei Teilnahme externer Studierender finden die Lehrveranstaltungen hybrid statt.

Form der Leistungsdokumentation:

aktive Teilnahme, Referat

Credit Points: 3

Die Termine der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben (voraussichtlich dreiwöchig)

Workload:

24 UE Präsenz, 57 UE Selbststudium

Anzahl Teilnehmende begrenzt:

max. 30 Teilnehmende

Termine:

Dienstags 16:45 - 18:15

12.03.2024

09.04.2024

23.04.2024

07.05.2024

04.06.2024

18.06.2024

Oops-a-daisy or How To Present, Talk and Write in English

Dozentin: Anja Katharina Peters

Fachtexte, Konferenzen, Präsentationen, Gespräche mit Klient:innen und Patient:innen, Treffen und Austausch mit Kolleg:innen – es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Akademiker:innen auf Englisch schreiben, lesen oder sprechen müssen. In diesem Seminar wird es reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Üben in entspannter Atmosphäre ohne Notendruck geben, denn: Das Seminar wird ausschließlich auf Englisch stattfinden.

Wir werden anhand von Texten, die von den Studierenden ausgewählt und eingeführt werden, inhaltlich miteinander diskutieren, das Schreiben von Essays üben und diese durch Grammatikübungen ergänzen. Der Schwerpunkt liegt aber auf dem Üben des gesprochenen Englisch mit dem Ziel, das Selbstvertrauen in die eigenen sprachlichen Fähigkeiten zu s

Kompetenzen: 

Die Studierenden vertiefen ihre Englischkenntnisse und erwerben sowohl Sicherheit im Umgang mit Fachtexten als auch im freien Sprechen auf Englisch. 

Methoden:

Grammatikübungen, freies Sprechen, Präsentieren
Die Lehrveranstaltungen finden online via Zoom statt.

Form der Leistungsdokumentation:

aktive Teilnahme

Credit Points: 3

Die Termine der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben.

Workload:

28 UE Präsenz, 53 UE Selbststudium

Teilnehmerzahl begrenzt:

20 Teilnehmende, davon max. 10 externe Studierende

Termine:

Dienstags 16:30 - 19:30

12.03.2024

26.03.2024

09.04.2024

23.04.2024

30.04.2024

04.06.2024

25.06.2024

Einführung in das gesellschaftliche Leben in arabischen und islamischen Ländern: Perspektiven und Herausforderungen (Englisch)

Dozent: Magdi Khalil

  • Ein umfassender Überblick über das gesellschaftliche Leben in arabischen und islamischen Ländern und seine wichtigsten Probleme und Herausforderungen
  • Bereitstellung eines besseren Verständnisses des gesellschaftlichen Lebens in arabischen und islamischen Ländern
  • Entwickeln Sie Ideen und entwickeln Sie klare Pläne für die Arbeit mit arabischen und muslimischen Familien in Deutschland

Umfassender Überblick über verschiedene Themen:

Dazu gehören Familienstrukturen, das Bildungssystem, soziale Probleme, die Rollen von Frauen, Männern und Kindern, soziale Strukturen, Religion, 
Traditionen, kulturelle Besonderheiten,  Migration und aktuelle soziale Herausforderungen.
Die größten Probleme arabischer und muslimischer Familien in Deutschland und Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen.

 "Einführung in das soziale Leben in arabischen und islamischen Ländern: Perspektiven und Herausforderungen."

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
 

Das Hauptziel dieses Kurses besteht darin, den Studierenden, die in Zukunft im Bereich Sozialarbeit tätig sein werden, ein Verständnis für das soziale Leben in arabischen und islamischen Ländern zu vermitteln. Sowie die größten Probleme arabischer und muslimischer Familien in Deutschland und Möglichkeiten, mit ihnen umzugehenDies hilft ihnen, ihre Ideen zu entwickeln und klare Pläne für die Arbeit mit arabisch-muslimischen Familien zu erstellen. Außerdem soll der Kurs die Englischkenntnisse der Studierenden verbessern und sie über aktuelle Forschung in diesem Bereich auf dem Laufenden halten.

Dei Veranstaltung bietet einen umfassenden Überblick über das soziale Leben in arabischen und islamischen Ländern sowie deren Hauptprobleme und Herausforderungen. Dabei werden Themen wie Familienstrukturen, Bildungssystem, soziale Probleme und die Rolle von Frauen und Männern behandelt. Auch soziale Strukturen, Religion, Traditionen, kulturelle Besonderheiten, Migration und aktuelle soziale Herausforderungen können diskutiert werden.

Die Vorlesungen und Diskussionen im Kurs werden verschiedene Aspekte des sozialen Lebens in arabischen und islamischen Ländern behandeln. Es wird Raum für Interaktion und Diskussion geben, um Fragen zu stellen, Perspektiven auszutauschen und persönliche Erfahrungen zu teilen. Zusätzliche Ressourcen und Materialien werden bereitgestellt, um das Wissen zu vertiefen.

Form der Leistungsdokumentation:

Bericht

Credit Points: 1

Teilnehmerzahl begrenzt:

max. 30, davon max. 20 externe Studierende

Termine.:

Dientags, 16:30 - 18:45 Uhr

02.04.2024

23.04.2024

14.05.2024

04.06.2024

25.06.2024

2. Angebote der Partnerhochschulen

Im Sommersemester 2024 öffnen unsere Partnerhochschulen, die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, die Evangelische Hochschule Freiburg, die Evangelische Hochschule Berlin und die Evangelische Hochschule Darmstadt, erneut spannende Angebote für externe Studierende. Detaillierte Veranstaltungsbeschreibungen finden Sie weiter unten per Klick auf die Titel.

Die Angebote im Überblick

Medienbeziehungen als soziale Beziehungen - Theorie(n) eines verzwickten Verhältnisses

Evangelische Hochschule Berlin, Dozent: Thomas Guthmann

Medienbeziehungen als soziale Beziehungen - Theorie(n) eines verzwickten Verhältnisses - Online-Vorlesung


In dieser Vorlesung wird der theoretische Grundstock des Moduls „Ästhetik, Medien und KommunikationI“ gelegt. Im Zentrum stehen die verschiedenen Annahmen einer Wechselwirkung von Medien und sozialen Verhältnissen. Die Vorlesung wird sich stellvertretend für andere Medien auf das Kino konzentrieren.

Empfohlen als Grundlagenlektüre ist das Buch: Ralf Vollbrecht: Einführung in die Medienpädagogik.Beltz-Verlag, Weinheim u. Basel 2001 (in der Bibliothek, aber auch zur Anschaffung empfohlen)

Kompetenzen:

Medienkompetenz

Methoden:

Asynchrone Vorlesung mit Aufgaben in Form von Prezi-Präsentationen

Tools:

MS-Teams / Prezi Präsentationen

Form der Leistungsdokumentation:

Aufgaben

Credit Points: 1

Termine:

05.04.2024 von 08:00 - 10:00 Uhr Online: Seminarplan vorstellen, Prüfungsmodalitäten, Verabredungen treffen
19.04.2024 (asynchron) Storytelling: Wie und warum erzählen wir Geschichten?
03.05.2024 (asynchron) Massenmedien: Von der Trommel und andere Massenmedien
17.05.2024 (asynchron) Körper als Medium: Wir alle spielen Theater und nutzen unseren Körper
07.06.2024 (asynchron) Medien und Kommunikation: Wie kommt Bedeutung in der Massenkommunikation zustande?
21.06.2024 (asynchron) Medienkompetenz: Dimensionen des kritischen Umgangs mit Medien.
12.07.2024 von 08:00 - 10:00 Uhr Online: Abschlusssitzung, Auswertung
 

Teilnehmerzahl begrenzt:

max. 20 externe Studierende

 

Ringvorlesung: Ich bin, wer ich bin, und ich lieb´, wen ich will

Evangelische Hochschule Berlin

Hybrides Angebot ohne ECTS

Der Zugangslink folgt nach der Anmeldung (Bitte nutzen Sie dafür das Anmeldeformular).

Termine (jeweils 12.00 - 14.00 Uhr)

10.04.2024 
Prof. Dr. Dietrun Lübeck, Prof. Dr. Philipp Enger, Prof. Dr. Juliane Karakayali:
Einführungsveranstaltung: Begriffe/Sprache – Themen – Debatten
Von der gay-liberation bis zu queer: eine historische Einführung in Begriffe und Konzepte von Geschlecht und Sexualität

17.04.2024
Dr. Nina Schniederjahn: Historischer Blick: Zur Kriminalisierung von Homosexualität im deutschen Recht und in Europa und zur Entstehung des Transsexuellengesetzes

24.04.2024
Prof. Dr. Lena Kreck: Aktuelle queere Kämpfe ums Recht

08.05.2024
Prof. Dr. Zülfukar Cetin: Intersektionale Perspektive - Kämpfe von LGBTIQ*-Personen mit realer oder zugeschriebener Migrationsgeschichte seit den 1980er Jahren 

15.05.2024
Dr. Bertold Höcker: LSBTIQ* im gegenwärtigen Christentum

29.05.2024
Dr. Bertram Schirr: Queer Theory und queere Theologie

05.06.2024
Prof. Dr. Janina Glaeser: Queere Interessenvertretung vs. Queerfeindlichkeit als politisches Instrument autoritärer Ordnung

Who cares? Unterstützung, Sorge und Pflege in der Familie

Evangelische Hochschule Freiburg, Dozentin: Stefanie Engler

Fast 5 Millionen Menschen erhalten in Deutschland aktuell Leistungen der Pflegeversicherung (SGB XI) und gelten damit offiziell als "pflegebedürftig". Dabei ist die Häuslichkeit der zentrale Versorgungsort. Angesichts sich verändernder gesellschaftlicher Bedingungen und Familienstrukturen wird diese Säule jedoch zunehmend gefährdet, geraten aktuelle Unterstützungsformen an Grenzen.

Pflege in der Familie wird gleichzeitig vielfältiger: Denken wir an Young Carers, an pflegende Eltern, an Pflege über große Entfernungen hinweg, an die steigende Zahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig leben beispielsweise in Freiburg mittlerweile mehr als 50% der pflegebedürftigen Menschen alleine.

Was wissen wir über Bedürfnisse und Bedarfe pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen? Was kann Rolle und Aufgabe der Sozialen Arbeit sein? 

Am Beispiel diverser und konkreter Care-Settings bewegen wir uns im Seminar an den Schnittstellen Sozialer Arbeit im Gesundheitswesen und in gerontologischen Handlungsfeldern. Um die Konsequenzen auf individuelle und familiäre Situationen zu verstehen, lernen wir Arbeitsfelder und Sektoren kennen und beziehen Praktiker*innen in die Erfassung der rechtlich-ökonomischen Rahmenbedingungen ein. 

Wir fragen beispielsweise nach der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, nach den Möglichkeiten von Bildungs- und Begleitungsangeboten, nach der Gestaltung von Beratungssettings und den Chancen/Grenzen technischer Assistenz, aber auch nach gesellschaftspolitischen und kommunalen Antworten.

Thema/Gegenstand:

Häusliche Pflege- und Versorungssettings und die Aufgaben für die Soziale Arbeit in Gesundheitswesen und gerontologischen Arbeitsfeldern

Kompetenzen:

Einblick in gesellschaftliche und individuelle Entwicklungen in häuslichen Pflegesettings.
Sensibilität für Herausforderungen und Bedarfe
Wissen zu konkreten Arbeitsfeldern und zukunftsorientierten Ansätzen

Methoden:

Wir arbeiten teilweise synchron online (ZOOM) und verbinden dort Impulse, Gruppenarbeiten und Diskussionen. Zu ausgewählten Themen werden vertiefend asynchrone Lernmodule bereit gestellt (Podcasts, Videos, Fallarbeit), die einzeln und in Gruppen erarbeitet und dann gemeinsam reflektiert werden. Das Seminar beinhaltet eine Interviewwerkstatt, in der Kleingruppen mit qualitativen Forschungsdaten z.B. zu Genderaspekten in der häuslichen Pflege arbeiten. 

Tools:

Zoom, Ilias

Form der Leistungsdokumentation:

Regelmäßige Teilnahme und Kurzreferat/Impuls zur Diskussion (Interviewwerkstatt) oder Kurzprotokoll.

Credit Points: 2

Workload:

Präsenz: 30 UE, Selbststudium: 60

Teilnehmerzahl begrenzt:

max. 30 Teilnehmende, davon max. 8 externe Studierende

Termine:

donnerstags, 14.15 - 15.45

04.04., 11.04., 18.04., 25.04., 02.05., 16.05. (asynchron), 06.06., 13.06., 20.06.,27.06., 04.07.2024

 

Kommunikation, Sprache und Literacy: Erwerbs-, Bildungs- und Förderprozesse von Kindern mit und ohne Zuwanderungsgeschichte

Evangelische Hochschule Freiburg, Dozentin: Dorothee Gutknecht

Die diskursiv gestaltete Veranstaltung nimmt unterschiedlichste Facetten des Erwerbs der Sprache von Kindern im inklusiven Kontext von Ein- und Mehrsprachigkeit in den Blick:

  • Intuitive Eltern- oder Fachkraft-Kind Didaktik im kulturellen Setting
  • frühe Strategien in der sprachlichen Begegnung in der Eltern-Kind-Beziehung im Spiegel von Kultur und Subkultur, kulturvergleichende Forschung
  • Professionelle Responsivität: Verbale und nonverbale Abstimmungsprozesse im Kontext Entwicklung, Kultur und Subkultur, Gender, Beeinträchtigung
  • Robotik & Total Physical Response: Assistenz-Systeme in der sprachlichen Bildungsarbeit mit Kindern in Singapur,
  • Responsivität und Sprache bezogen auf Kinder mit Beeinträchtigungen
  • Sprachverstehen in der regulären Entwicklung, im Kontext von Mehrsprachigkeit oder Beeinträchtigung
  • Drehbuch-Skripts der Alltagsabläufe im Kontext Sprache, Wortlandschaften und die Choreografie des Alltags in Institutionen.
  • Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsdidaktik,
  • Sprache und Spiel, Sprache und Musik, synchrone Momente in der Fachkraft-Kind-Interaktion
  • Schriftspracherwerb und Early Literacy,
  • Zusammenarbeit mit ein- und mehrsprachigen Eltern//Familien, Bedeutung der Sinusmilieus

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die direkt mit Kindern oder in der Eltern- und Familienberatung tätig werden wollen, daher ist sie Studierenden der Kindheitspädagogik, Heilpädagogik und der Sozialen Arbeit besonders zu empfehlen.

Thema/Gegenstand:

  • Spracherwerb im Kontext von Ein- und Mehrsprachigkeit in unterschiedlichen Arbeits-Settings.
  • Kulturelle Responsivität in der Zusammenarbeit mit Kindern, Familien Team,
  • Sprachliche Bildung und Förderung

Kompetenzen:

  • Überblick über zentrale Theorien zum Erwerb und zur Entwicklung von Kommunikation und Sprache und den Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb
  • Überblick über Zugänge zur sprachlichen und kommunikativen Bildung und Förderung und zur kulturell responsiven Interaktionsgestaltung mit Kindern
  • haben einen Überblick über Zugänge im Kontext Literacy und die Zusammenhänge von Spiel und Sprache
  • Verfügen über Basiswissen und -Strategien in der Zusammenarbeit mit ein- und mehrsprachigen Eltern

Methoden:

Wir arbeiten überwiegend online synchron (ZOOM) und verbinden dort Impulse, Selbsterfahrung, Gruppenarbeit und Diskussion. Zu ausgewählten Themen finden auch online asynchrone Lehrveranstaltungen statt, die Podcasts, Videos etc. enthalten. Diese LV-Einheiten werden als besprochene PPTs auf ILIAS hochgeladen und können bei freier Zeiteinteilung gehört werden.

Die gesamte Veranstaltung wird durch eine Online-Forumsdebatte begleitet, die Studierenden äußern sich in Kurzpostings zu Filmen, Podcasts, Positionen etc).

Weitere: Mentimeter, KI (Bildverfahren)

Form der Leistungsdokumentation:

Regelmäßige Teilnahme und aktive Beteiligung an der (Online)Forumsdebatte mit Kurzpostings zu den Inhalten

Credit Points: 2

Terminstruktur:

Donnerstags: 9-10:30 Uhr, ab dem 4.4.2024

Online via Zoom: 4.4., 11.4., 25.4., 13.6., 20.6., 27.6., 4.7. 2024

Online asynchrone Lehre über auf ILIAS hochgeladene besprochene PPTs: 18.4., 2.5., 16.5., 6.6. 2024

Workload:

Präsenz: 30 UE, Selbststudium: 60

Teilnehmerzahl begrenzt:

max. 52 Teilnehmende, davon max. 7 externe Studierende

 

Bachelor/ Master und was dann? Wege in die Selbstständigkeit in Sozialen Berufen

Evangelische Hochschule Darmstadt, Dozenten: Bertram von Czettritz & Manfred Aust

Dieser Kurs soll Studierenden Mut machen, über das Thema Selbstständigkeit nachzudenken. Es werden ganz konkret Chancen, Risiken, persönliche Fragestellungen und persönliche Modelle erarbeitet und gemeinsam entwickelt. Als mit Leidenschaft selbstständiger Unternehmensberater und Gründer setzt der Dozent auf Praxis. Die Teilnehmerzahl am Workshop ist begrenzt.

Thema/Gegenstand:

Berufliche Selbstständigkeit nach Abschluss des Studiums

Kompetenzen:

Studierende können Chancen, Risiken, persönliche Fragestellungen und persönliche Modelle im Kontekt beruflicher Selbstständigkeit erarbeiten.

Methoden:

Lehrvorträge, Einzel- und Gruppenarbeiten, Präsentationen 

Form der Leistungsdokumentation:

Regelmäßige Teilnahme

Termine:

15.05.2024 09:00 - 12:00 Uhr

12.06.2024 09:00 - 12:00 Uhr

Workload:

Präsenz: 12UE, Selbststudium: ca. 30%

Teilnehmerzahl begrenzt:

Angabe folgt

 

Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung (MBSR) für Studierende

Evangelische Hochschule Darmstadt, Dozentin: Antje Miksch

Angesichts vieler Herausforderungen im Studium und im persönlichen Alltag wird es immer wichtiger einen gesunden Umgang mit Stressoren zu finden. Der Kurs basiert auf dem Programm Mindfulness-based Stress Reduction (MBSR) von Jon Kabat-Zinn. 
Im Zentrum des Kurses steht ein Training von Achtsamkeit und einer wohlwollenden Haltung. Achtsamkeit trägt dazu bei, konzentrierter zu arbeiten, im Umgang mit digitalen Medien gelassener zu werden, Aufmerksamkeit und Emotionsregulation zu stärken und die eigene Gesundheit zu fördern, Darüber hinaus fördert Achtsamkeit die Entwicklung von Mitgefühl und Empathie und leistet damit einen Beitrag für die Professionalisierung in allen sozialen Berufen. 

Mögliche Wirkungen von Achtsamkeit: 

Achtsame und freundliche Haltung sich selbst und anderen gegenüber
Ruhe und Gelassenheit im Alltag, Entspannung
Leichtere Bewältigung von Stress im Studium
Besserer Umgang mit körperlichen und psychischen Symptomen und chronischen Erkrankungen

Der Kurs beinhaltet 8  2 stündige Kurstermine und einen Nachmittag im Schweigen. Es werden verschiedene individuelle und systemische Achtsamkeitsübungen (u.a. Sitzmeditation, Gehmeditation und Dyaden, Atemraum- und Bewegungsübungen, Achtsames Schreiben, Body Scan) vorgestellt und trainiert.  Wesentliche Voraussetzung für einen Erfolg des Trainings ist die persönliche Bereitschaft, zwischen den Kursterminen zu üben. 

Thema/Gegenstand:

Achtsamkeitstraining für Studierende, basierend auf MBSR 

Kompetenzen:

Kennenlernen verschiedener Achtsamkeitsübungen, Austausch und Selbstreflexion, Stressbewältigung

Methoden:

Angeleitete Übungen, Austausch in Kleingruppen, Selbstreflexion, Selbständiges Üben zwischen den Terminen 

Form der Leistungsdokumentation:

Regelmäßige Teilnahme und Verfassen eines Erfahrungsberichts 

Credit Points: keine

Termine:

5.4., 22.04., 29.04. 06.05., 13.05., 03.06., 10.06., 17.06. jeweils 18 bis 20 Uhr

Zusätzlich 07.06. 16 bis 20 Uhr Nachmittag im Schweigen 

Workload:

Präsenz: 24UE

Teilnehmerzahl begrenzt:

20

 

Einführung in die Psychoonkologie

Evangelische Hochschule Darmstadt, Dozentin: Bianca Senf

Die Diagnose Krebs zieht den meisten Menschen sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Krebspatientinnen und -patienten stehen im Verlauf von Diagnostik, Behandlung und Nachsorge enormen Herausforderungen gegenüber. Dabei sind die direkten Angehörigen, aber auch Freunde mit betroffen und fühlen sich manchmal stärker belastet, als die Betroffenen selbst. In der Veranstaltung werden Grundlagen der Psychoonkologie in Theorie und Praxis vermittelt:

  • psychologische und medizinische Grundlagen der Psychoonkologie,
  • Bedartsermittlung in der Psychoonkologie
  • psychische Belastung und Komorbidität
  • psychosoziale Aspekte dor Krebserkrankung in allen Krankheits- und Behandlungsphasen, einschließlich Rehabilitation und Nachsorge, Progredienz, Palliativ- und Hospizsituation,
  • Theorie und P1axis (Fallarbeit) einer für Krebspatient:innen und deren Angehörige spezifischen psychosozialen undpsychotherapeutischen Therapie
  • Kinder von an Krebs erkrankten Eltern
  • psychosoziale Aspekte der Krebserkrankung in allen Krankheits und Behandlungsphasen, einschließlich Rehabilitation und Nachsorge, Proaredienz.

 

Thema/Gegenstand:

Onkologie/Psychoonkologie

Kompetenzen:

Die Studierenden haben nach Ende der Veranstaltungsreihe Grundkenntnisse zu Entstehung und Verlauf von Krebserkrankungen sowie psychologische sowie psychosoziale Auswirkungen auf Betroffene und ihre Familien. Desweiteren kennen sie bedeutsame Hilfesysleme.

Methoden:

Vorlesung, Gruppenarbeit, Diskussionen

Form der Leistungsdokumentation:

Referat

Credit Points: 3

Termine:

immer 09:00 Uhr bis 12:15 Uhr 

19.04.2024, 26.04.2024, 03.05.2024, 17.05.2024, 24.05.2024, 07.06.2024, 14.06.2024, 21.06.2024, 28.06.2024, 05.07.2024, 12.07.2024, 19.07.2024

Workload:

Präsenz: 36UE
Selbststudium: 36UE

Teilnehmerzahl begrenzt:

unbegrenzt

 

Online Ringvorlesung: Umkämpfte Themenfelder und Bündnispolitiken

Evangelische Hochschule Darmstadt, Dozentinnen: Jana Günther & Susanne Gerner

In der Online-Ringvorlesung erfolgt eine Auseinandersetzung mit aktuell gesellschaftspolitisch relevanten Entwicklungen, Ereignissen und Diskursen sowie deren Relevanz für die Soziale Arbeit. Es werden Beiträge u.a. zu folgenden Themen erfolgen: neue Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit, Flucht und ‘neue’ Kriege, Digitalisierung, Bildung, Inklusion, gespaltene Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Klimakrise(n), Populismus und neuer Rechtsradikalismus (‚Neue Rechte‘), Armut und neue Mitleidsökonomie, kritische Kriminologie und Polizeiforschung, Protest und gesellschaftlicher Wandel.   

Der Fokus der Vorlesung liegt demnach auf aktuellen Konflikt-, Transformations- und Krisenentwicklungen, die Herausforderung für die Theoriebildung und die Handlungsfelder in der Praxis bedeuten.   

Die Ringvorlesung findet online, hochschulöffentlich und für alle Studienstandorte statt. 

Thema/Gegenstand:

In der Online-Ringvorlesung erfolgt eine Auseinandersetzung mit aktuell gesellschaftspolitisch relevanten Entwicklungen, Ereignissen und Diskursen sowie deren Relevanz für die Soziale Arbeit. 

Kompetenzen:

1) Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen und sozialwissenschaftlichen Theorien
2) Studierenden können den konstitutiven Zusammenhang von Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit erkennen
3) interdisziplinäre Wissensbestände und Bezüge in ihrer Relevanz für die Soziale Arbeit

Methoden:

- interaktive wöchentliche Vorlesung 
- Diskussion 
- Forumsdiskussionen (Moodle)

Form der Leistungsdokumentation:

1. regelmäßige Teilnahme 
2. aktive Diskussion

Credit Points: 2

Termine:

08.04 / 15.04 / 22.04 / 29.04 / 06.05 / 13.05 / 03.06 / 10.06 / 17.06 / 24.06 / 01.07 / 08.07.
jeweils 14:00 - 15:30 Uhr

Workload:

Präsenz: 24UE, Selbststudium: ca. 15%

Teilnehmerzahl:

unbegrenzt

 

Promotionskolloquium

Evangelische Hochschule Darmstadt, Dozentin: Gisela Kubon-Gilke

ACHTUNG:
Die Anmeldung für das Kolloquium kann ab sofort direkt bei Prof. Dr. Kubon-Gilke via Mail erfolgen. 

Mail: kubon-gilke(at)eh-darmstadt.de

 

Im Kolloquium werden einzelne Promotionsprojekte in ihrem jeweiligen Stand präsentiert und diskutiert. Daneben geht es um allgemeine Themen zu empirischer Forschung, Theorieentwicklung, Forschungsethik sowie um praktische Fragen bei der Bearbeitung (Betreuer:innensuche, Exposé, Selbstdisziplinierung und Zeitmanagement u.v.a.m.).

Thema/Gegenstand:

Grundsätzliche Fragen einer Promotion: Wege zur Promotion, Suche nach Betreuung, Themenfindung, Zeitplan, Unterstützungsprogramme bei Suche und Verwaltung der Literatur. Begleitung des Promotionsprozesses durch regelmäßige Präsentationen des Arbeitsfortschritts, inhaltliche Diskussionen

Kompetenzen:

Erkennen der Promotionswege. Studierende/Promovenden können Exposés erstellen, können plausible Zeitpläne erstellen und lernen zu präsentieren und zu diskutieren. Daneben werden wissenschaftstheoretische Kompetenzen vermittelt

Methoden:

Vorträge der Lehrenden, Referate, Diskussionen, Unterstützung der Netzwerkbildung (Schreibkollektive z.B.)

Form der Leistungsdokumentation:

Auf Wunsch Bescheinigung über aktive Teilnahme möglich

Credit Points: keine

Termine:

18.04.2024 18.00 - 22.00 Uhr

20.04.2024 09.00 - 17.15 Uhr

04.07.2024 18.00 - 22.00 Uhr

06.07.2024 09.00 - 17.15 Uhr

 

Workload:

Präsenz: 24UE, Selbststudium: ca. 30%

Teilnehmerzahl:

20

 

Blockseminar: Partizipierender Sozialraum mit (ehemaligen) Straffälligen - Ich bin unübersehbar

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB); Dozentin: Selin Arikoglu

ACHTUNG:
Um sich für ein Angebot der KHSB anzumelden, registrieren Sie sich bitte bis zum 29.02.2024 als Nebenhörer:in unter folgendem Link: 
https://www.khsb-berlin.de/de/user/register

Gehen Sie danach via „OpenCampus Menu“ auf „Neue Bewerbung“. Füllen Sie die Informationen zu Ihrer Hochschulzugangsberechtigung aus und reichen diese zusammen mit den geforderten Unterlagen (aktuelle Immatrikulationsbescheinigung und Hochschulzugangsberechtigung) ein. Im nächsten Schritt gehen Sie auf "Bewerbung bearbeiten" und füllen auch hier das Formular aus. Wichtig ist, dass Sie uns die Informationen zu Ihrem Kurs geben, den Sie als Nebenhörer*in besuchen möchten. Bitte reichen Sie auch dieses Formular ein.

Tipp:
Gespeicherte Formulare sind noch nicht eingereicht.

Email-Adresse für Ihre Fragen: rike.braden(at)khsb-berlin.de

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In der Lehrveranstaltung erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in theoretische und praktische sozialraumbezogene Methoden. Sie werden in kleinen Lerngruppen z.B. einen partizipativen Fragebogen zum Sozialraum (Strafvollzug) erarbeiten und diese mit Gefangenen oder bereits Entlassenen diskutieren. Dadurch lernen die Teilnehmer*innen einerseits Bedürfnisse, Ressourcen, Bewältigungsstrategien in einem Zwangskontext erfolgten Sozialraum kennen und andererseits reflektieren sie diese selbstkritisch. Anhand der Auswertung der Fragebögen werden Collagen erstellt, um fiktive Handlungsempfehlungen für Akteur*innen der Sozialen Arbeit anzufertigen, so dass vollzugliche Sozialräume sich weiterentwickeln können.

Die Veranstaltung findet im Studiengang Soziale Arbeit statt, kann aber auch von Studierenden der Kindheitspädagogik besucht werden.

Thema/Gegenstand:

Sozialraum Strafvollzug
Inhaftierung und Familie

Kompetenzen:

Kennenlernen und selbstkritische Reflexion von Bedürfnissen, Ressourcen, Erfassen von Bewältigungsstrategien in einem Zwangskontext erfolgten Sozialraum

Methoden:

Erstellung von Fragebögen und Collagen, Einzelfallanalysen, Gruppenarbeit

Tools:

Webex

Form der Leistungsdokumentation:

Collagen, Referate, Hausarbeiten oder Portfolio

Credit Points: 2

Termine:

Das Datum des Blockwochenendes folgt. Uhrzeit wird immer 09-15:30 Uhr sein.

Teilnehmerzahl begrenzt:

max. 40 Teilnehmende, davon max. 15 externe Studierende